Luftaufnahme der Nordseeküste: Dünenkante, dahinter breiter Sandstrand und das offene Meer

Ferienwohnungen mit Meerblick in Wittdün

Urlaub in Wittdün – erste Reihe am Kniepsand

Wittdün ist Amrums südlichstes Dorf, sein Hafen und sein jüngstes: Erst 1890 als Seebad gegründet, während Nebel und Norddorf schon Jahrhunderte alt waren. Hier legen die Fähren an, hier steht der Leuchtturm, und hier ist der Kniepsand am nächsten – jene bis zu anderthalb Kilometer breite Sandfläche, die Amrum von jeder anderen Nordseeinsel unterscheidet. Von keinem anderen Ort unserer Ortsseiten schaut ein so großer Teil der Unterkünfte wirklich aufs Wasser.

Alle Ferienunterkünfte in Wittdün

Appartements in erster Reihe über dem Kniepsand – bei zwei Dritteln geht der Blick wirklich aufs Wasser.

Wittdün auf Amrum

Südspitze mit Hafen

Wittdün liegt auf der schmalen Südspitze von Amrum: auf der einen Seite der Hafen mit den Fähren nach Dagebüll und [Föhr](/foehr), auf der anderen der Kniepsand. Weil die Insel hier kaum einen Kilometer breit ist, sind beide Seiten zu Fuß erreichbar. Nach Norden führt der Weg über die Dünen und durch den Wald nach Nebel und Norddorf; Amrum ist überschaubar genug, dass ein Rad für die ganze Woche reicht. Autos brauchen eine Genehmigung – die meisten Gäste lassen sie auf dem Festland.

Wohnungen statt Häuser

Wittdün ist der Ort der Appartementhäuser: Von den geprüften Unterkünften sind nur zwei ganze Ferienhäuser, der Rest sind Wohnungen mit im Schnitt 55 Quadratmetern. Das passt zur Nachfrage – die meisten Gäste kommen zu zweit oder zu viert, und die Lage ersetzt die Quadratmeter. Wer mehr Platz oder ein eigenes Haus braucht, schaut besser in Nebel oder Norddorf. Elf Wohnungen haben eine eigene Sauna. Die tatsächliche Entfernung zum Wasser steht bei jeder Unterkunft dabei.

Historie von Wittdün auf Amrum

Wittdün ist der einzige Ort auf Amrum, der nicht gewachsen, sondern geplant ist. Während Nebel, Süddorf und Norddorf auf alte Friesensiedlungen zurückgehen, lag die Südspitze bis ins 19. Jahrhundert leer – nur Dünen und Sand, der Name bedeutet nichts anderes als „weiße Düne". 1890 gründete eine Hamburger Gesellschaft hier ein Seebad: Kurhaus, Villen, ein Anleger für die Dampfer, alles binnen weniger Jahre. Die Wahl fiel auf diesen Platz, weil der Kniepsand hier am breitesten ist und das Wasser vom Festland aus am besten erreichbar war. Der Leuchtturm stand schon seit 1875 auf der Düne dazwischen; mit 41,8 Metern ist er bis heute der höchste an der deutschen Nordseeküste und im Sommer zu besteigen. Aus dem Gründerzeit-Seebad ist der Verkehrsknoten der Insel geworden: Wer nach Amrum kommt, kommt zuerst nach Wittdün.

Echter Meerblick

28 der 44 geprüften Unterkünfte haben ihn wirklich, 21 davon stehen in erster Reihe – ein Spitzenwert.

Der Kniepsand

Bis zu anderthalb Kilometer breit und zwölf Kilometer lang – Platz, den es an der Nordsee sonst nirgends gibt.

Fähre und Leuchtturm

Der Hafen liegt im Ort; der Amrumer Leuchtturm von 1875 ist der höchste an der deutschen Nordseeküste.

Alles zu Fuß

42 der 44 Unterkünfte liegen keine 300 Meter vom Wasser – im Schnitt sind es 91 Meter.

Häufige Fragen zu Wittdün

Gibt es in Wittdün wirklich Meerblick?

Ja, und zwar häufiger als fast überall sonst bei uns: 28 der 44 geprüften Unterkünfte haben echten Meerblick, 21 davon stehen in erster Reihe. Das liegt an der Lage – die Appartementhäuser stehen direkt an der Dünenkante über dem Kniepsand. Bei jeder Unterkunft steht dabei, wie weit es tatsächlich zum Wasser ist.

Wie kommt man nach Wittdün?

Mit der Fähre ab Dagebüll, meist über Föhr; im Sommer fahren zusätzlich Schiffe ab Nordstrand und Hörnum auf Sylt. Der Hafen liegt mitten im Ort, die meisten Unterkünfte sind zu Fuß erreichbar. Autos brauchen auf Amrum eine Genehmigung – die meisten Gäste lassen sie in Dagebüll stehen.

Was ist der Kniepsand?

Eine der Insel vorgelagerte Sandbank, die im Lauf der Zeit mit Amrum zusammengewachsen ist: bis zu anderthalb Kilometer breit und zwölf Kilometer lang. Man läuft vom Ortsrand mehrere Minuten, bis man das Wasser erreicht – dafür findet man selbst im August ein Stück Strand für sich allein.

Wittdün, Nebel oder Norddorf – was passt zu wem?

Wittdün, wenn Meerblick, kurze Wege und die Fähre zählen; das Angebot besteht überwiegend aus Wohnungen für zwei bis vier Personen. Nebel und Norddorf sind älter, ruhiger und dörflicher, mit mehr ganzen Ferienhäusern – dafür ist der Weg zum Wasser dort länger.