Luftaufnahme über einem Küstenwald: dahinter breiter Sandstrand mit Strandkörben und das offene Meer

Urlaub auf dem Darß

Eine Halbinselkette zwischen Ostsee und Bodden

Fischland, Darß und Zingst sind drei aneinandergewachsene Halbinseln mit einer durchgehenden Strandlinie von rund 45 Kilometern. Die Ostsee liegt im Norden, die flachen Bodden im Süden — an der schmalsten Stelle bei Ahrenshoop sind es keine 900 Meter von Wasser zu Wasser.

Der Nordwesten gehört zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft: Am Darßer Weststrand bleiben umgestürzte Kiefern liegen, wo die Brandung sie hinträgt. Im Herbst rasten Zehntausende Kraniche auf den Bodden — das größte Kranichrastgebiet Mitteleuropas.

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Ferienunterkünfte auf Fischland-Darß-Zingst

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Die größten Ferienorte auf Fischland-Darß-Zingst

Zingst, Prerow und Ahrenshoop liegen auf derselben Strandlinie, keine zwanzig Kilometer auseinander — und sind trotzdem drei verschiedene Orte: Seebad, Ferienort am Nationalpark, Künstlerdorf.

Ferienwohnung auf Fischland-Darß-Zingst – Urlaub am Nationalpark

Ferienwohnungen auf Fischland-Darß-Zingst liegen auf einer Landzunge, die nie mehr als ein paar Kilometer breit ist: Nach Norden die offene Ostsee mit 45 Kilometern Sandstrand, nach Süden die flachen Bodden. Wer hier wohnt, hat beides zu Fuß erreichbar, und in Ahrenshoop sind es an der schmalsten Stelle keine 900 Meter von Küste zu Küste. Der westliche Teil gehört zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, was den Ferienorten eine Grenze setzt: Zwischen Prerow und dem Darßer Ort gibt es keine Bebauung mehr, nur Wald, Dünen und den Weststrand. Von Berlin oder Hamburg sind es rund drei Stunden.

Die Orte auf Fischland, Darß und Zingst

Zingst ist das größte Seebad der Halbinsel und der Ort mit der meisten Infrastruktur: Seebrücke, Kurhaus, Radwege in alle Richtungen und direkter Zugang zu den Bodden, auf denen im Herbst die Kraniche rasten. Prerow liegt weiter westlich am Rand des Nationalparks und ist der Ausgangspunkt zum Darßer Ort mit seinem Leuchtturm von 1848 und zum Weststrand, an dem die Brandung umgestürzte Kiefern liegen lässt — ein Strandbild, das es an der deutschen Ostsee sonst nirgends gibt. Ahrenshoop ist das kleinste der drei und das bekannteste: Seit den 1890er-Jahren malen hier Künstler, das Kunstmuseum und die Schifferkirche stehen mitten im Ort, und die reetgedeckten Häuser sind bis heute prägend. Ruhiger und günstiger wird es in Wustrow und Dierhagen am Fischland-Ende, wo die Halbinsel ans Festland ansetzt, und in Born am Darß, das nicht an der Ostsee liegt, sondern am Bodden.

Beste Reisezeit – und warum der Herbst hier besonders ist

Gebadet wird von Juni bis September; die Sommerferien von Berlin und Mecklenburg-Vorpommern sind die vollsten Wochen. Die Halbinsel hat aber eine zweite Hauptsaison, die es anderswo nicht gibt: Von Mitte September bis Anfang November rasten Zehntausende Kraniche auf den Bodden zwischen Zingst und dem Festland. Abends fliegen sie in großen Trupps zu ihren Schlafplätzen im flachen Wasser — von Beobachtungsplattformen und geführten Touren aus lässt sich das aus der Nähe verfolgen, ohne die Vögel zu stören. Wer deswegen kommt, sollte früh buchen, die Wochen sind gefragt. Der Winter ist die Zeit für den Weststrand: Nach Stürmen liegt dort Treibholz bis an die Dünenkante. Anreise mit dem Auto über die A20 bis Abfahrt Ribnitz-Damgarten, danach führt nur eine einzige Straße auf die Halbinsel — an Sommersamstagen entsprechend voll. Mit der Bahn ist Ribnitz-Damgarten West der nächste Bahnhof, von dort fahren Busse.

Nationalpark, Weststrand und Kraniche

Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft umfasst den Darßer Ort, den Weststrand und große Teile der Boddengewässer. Wandern und Radfahren sind auf ausgewiesenen Wegen erlaubt; der Weg von Prerow zum Darßer Ort ist rund sieben Kilometer lang und führt durch Küstenwald, in dem noch Bäume stehen, die der Wind zu Krüppelformen gebogen hat. Am Darßer Ort steht der Leuchtturm von 1848, daneben das Natureum mit Ausstellungen zur Küstendynamik. Der Weststrand selbst ist unbewirtschaftet — keine Strandkörbe, keine Imbisse, dafür ein Küstenabschnitt, an dem nichts aufgeräumt wird. Auf dem Fischland lohnt der Weg über das Hohe Ufer bei Ahrenshoop, eine Steilkante mit Blick über die ganze Bucht. Und wer Wassersport sucht: Die Bodden bei Zingst sind flach und stehtief, deshalb eines der beliebtesten Kite- und Surfreviere an der deutschen Ostsee.

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