
Urlaub auf Eiderstedt
Die Halbinsel mit dem breitesten Strand
Eiderstedt ragt zwischen Eider und Husumer Bucht rund 30 Kilometer in die Nordsee. Der Grund, warum die meisten herkommen, liegt an der Westspitze: Der Strand von St. Peter-Ording ist zwölf Kilometer lang und stellenweise über einen Kilometer breit — vor dem eigentlichen Deich liegt eine Sandbank, auf der die Pfahlbauten stehen.
Dahinter beginnt die Marsch: Warften, Haubarge und der Westerheversand-Leuchtturm, der auf einer Warft im Deichvorland steht. Tönning an der Eider im Süden ist der historische Hafenort der Halbinsel, Garding und Tating liegen in der Mitte.
Orte auf Eiderstedt entdecken:
Ferienunterkünfte auf Eiderstedt
Direkt buchbare Ferienwohnungen und Ferienhäuser auf Eiderstedt – die strandnächsten zuerst.
Die größten Ferienorte auf Eiderstedt
St. Peter-Ording stellt fünf von sechs Unterkünften der Halbinsel. Tönning und Tating sind die Alternativen für alle, denen der Hauptort im Sommer zu voll ist — bis zum Strand sind es von dort zwanzig Autominuten.
St. Peter-Ording
Zwölf Kilometer Strand vor dem Deich, dazu die Pfahlbauten und ein eigener Schwefelquell.
Tönning
Hafenstädtchen an der Eider mit Packhaus von 1783 und dem Multimar Wattforum.
Tating
Marschdorf in der Halbinselmitte, mit dem Haubarg Rotes Haus und kurzen Wegen nach SPO.
Ferienwohnung auf Eiderstedt – Urlaub in St. Peter-Ording und Umgebung
Ferienwohnungen auf Eiderstedt heißt für die meisten: Ferienwohnungen in St. Peter-Ording. Von rund 1.400 Unterkünften der Halbinsel liegen etwa 1.200 dort, und der Grund steht am Strand — eine Sandbank vor dem Deich, zwölf Kilometer lang und an manchen Stellen über einen Kilometer breit, mit den Pfahlbauten darauf. Wer Ruhe sucht oder im Sommer keine Unterkunft mehr in SPO findet, weicht in die Marschdörfer der Halbinselmitte aus: Von Tating oder Garding ist man in zwanzig Minuten am Strand, wohnt aber zwischen Kuhweiden statt zwischen Ferienhäusern. Aus Hamburg sind es gut zwei Stunden.
St. Peter-Ording – und was der breite Strand bedeutet
Der Strand von St. Peter-Ording ist kein normaler Nordseestrand. Vor dem Deich liegt eine Sandbank, die so breit ist, dass zwischen Deichfuß und Wasserlinie bei Niedrigwasser über ein Kilometer liegen kann — deshalb stehen die Restaurants dort auf Pfählen und deshalb darf man auf bestimmten Abschnitten mit dem Auto auf den Strand fahren. Für Familien heißt das: viel Platz, flaches Wasser, aber auch ein weiter Weg bis zum Baden. Für Strandsegler und Kitesurfer ist genau diese Fläche der Grund, herzukommen; SPO ist eines der bekanntesten Reviere Deutschlands. Der Ort selbst besteht aus vier Ortsteilen, die auseinanderliegen: Bad ist der touristische Kern mit Kurzentrum und dem Zugang zu den Pfahlbauten, Dorf der alte Ortskern, Ording der ruhigere Norden mit eigenem Strandzugang, Böhl der stillste. Wer bucht, sollte auf den Ortsteil achten — zwischen ihnen liegen mehrere Kilometer.
Die Marsch, der Leuchtturm und Tönning
Hinter dem Deich beginnt eine Landschaft, die man an der Nordsee sonst selten so geschlossen findet: die Eiderstedter Marsch mit Warften, Gräben und Haubargen — riesigen Bauernhäusern unter einem einzigen Reetdach, von denen einige besichtigt werden können. Das bekannteste Motiv der Halbinsel steht bei Westerhever: ein 41 Meter hoher Leuchtturm von 1908, der zusammen mit zwei Wärterhäusern auf einer Warft mitten im Deichvorland steht. Der Weg dorthin führt vom Parkplatz rund anderthalb Kilometer über den Deich, bei Führungen geht es hinauf. Im Süden liegt Tönning an der Eider, ein Hafenstädtchen mit einem Packhaus von 1783 am Marktplatz und dem Multimar Wattforum, dem größten Informationszentrum zum Nationalpark Wattenmeer — bei Regen die beste Adresse der Halbinsel. Das Eidersperrwerk an der Flussmündung lässt sich zu Fuß überqueren.
Beste Reisezeit und Anreise
Die Hauptsaison liegt zwischen Juni und September; St. Peter-Ording ist in den Sommerferien von Hamburg und Schleswig-Holstein voll, und zwar spürbar — dann sind die Strandparkplätze morgens belegt. Mai, Juni und September haben dasselbe Licht bei der Hälfte der Leute. Die Nordsee wird hier selten wärmer als 18 Grad; wer verlässlich baden will, ist an der Ostsee besser aufgehoben, wer Wind, Weite und Wattenmeer sucht, genau richtig. Im Winter gehört der Strand den Spaziergängern, und die Halbinsel hat mit dem Schwefel- und Solequellbad in SPO ein Schlechtwetterprogramm, das älter ist als der Tourismus. Anreise mit dem Auto über die A23 bis Heide, danach Bundesstraße; mit der Bahn fahren stündlich Züge bis St. Peter-Ording, umsteigen in Husum. Innerhalb der Halbinsel ist das Auto praktisch, weil die Dörfer weit auseinanderliegen.