
Urlaub an der Ostseebucht
Die stille Bucht zwischen Kiel und Fehmarn
Zwischen der Kieler Förde und dem Fehmarnsund spannt sich ein Küstenbogen von rund fünfzig Kilometern, den viele Ostseeurlauber übersehen — und der genau deshalb ruhig geblieben ist. Die Bucht öffnet sich nach Süden und liegt damit im Windschatten: feiner Sand, flach abfallendes Wasser und selbst im August noch Platz am Strand.
Heiligenhafen im Osten ist der größte Ort, mit Yachthafen und einer Seebrücke, die auf Stelzen bis zur Sandbank hinausführt. Nach Westen folgen die Familienbäder Hohwacht und Schönberger Strand, dahinter Wendtorf und Laboe am Fördeeingang. Von Hamburg fährt man je nach Ort anderthalb bis zwei Stunden.
Orte an der Hohwachter Bucht entdecken:
Ferienunterkünfte an der Hohwachter Bucht
Direkt buchbare Ferienwohnungen und Ferienhäuser an der Hohwachter Bucht – die strandnächsten zuerst.
Die größten Ferienorte der Hohwachter Bucht
Zwischen Heiligenhafen im Osten und dem Schönberger Strand im Westen liegen rund fünfzig Kilometer Küste — und drei ziemlich verschiedene Vorstellungen von Ostseeurlaub: Hafenstadt, Steilküste, Familienstrand.
Ferienwohnung an der Hohwachter Bucht – Ostsee ohne Gedränge
Ferienwohnungen an der Hohwachter Bucht liegen fast immer nah am Wasser: Von rund 1.500 Unterkünften entlang des Küstenbogens sind über 1.300 keine 500 Meter vom Strand entfernt. Das hat einen einfachen Grund – die Orte ziehen sich als schmales Band an der Küste entlang, statt ins Hinterland zu wachsen. Wer eine Ferienwohnung in Heiligenhafen, am Schönberger Strand oder in Hohwacht bucht, wohnt deshalb meistens in Hörweite der Ostsee; im Schnitt sind es zwischen 190 und 340 Metern bis zum Sand. Ferienhäuser mit eigenem Garten gibt es vor allem in den kleineren Orten Wendtorf und Großenbrode, wo die Bebauung lockerer ist.
Welcher Ort an der Hohwachter Bucht passt zu Ihnen?
Das kommt vor allem darauf an, wie viel Betrieb Sie im Urlaub möchten. Heiligenhafen ist der größte Ort der Bucht und der einzige mit Stadtcharakter: Altstadt, einer der größten Yachthäfen der westlichen Ostsee und eine Seebrücke, die auf Stelzen über das flache Wasser bis zur Sandbank hinausführt. Wer abends essen gehen oder einkaufen will, ohne ins Auto zu steigen, ist hier richtig – das gilt auch für Laboe am Eingang der Kieler Förde. Ruhiger wird es in der Mitte der Bucht: Hohwacht liegt am Fuß der Steilküste, das Wasser fällt flach ab und der Ort endet nach wenigen Straßen. Der Schönberger Strand hat den breitesten Sand der ganzen Bucht und trotzdem selten das Gedränge von Timmendorf. Am stillsten sind Wendtorf hinter dem Deich und Großenbrode, das gleich zwei Strände hat – einen zur offenen Ostsee, einen zum Sund mit Blick auf die Fehmarnsundbrücke.
Beste Reisezeit und Anreise
Gebadet wird von Mai bis September, am wärmsten ist die Ostsee hier im August. Juli und August sind auch die vollsten Wochen – wer Ruhe sucht, fährt besser im Juni oder in der ersten Septemberhälfte: gleiche Wassertemperatur wie im Frühsommer, aber leere Strandkörbe und spürbar niedrigere Übernachtungspreise. Ein Vorteil der Bucht zeigt sich bei schlechtem Wetter: Weil sie nach Süden geöffnet ist, liegt sie bei den vorherrschenden Westwinden im Windschatten. Für Familien mit kleinen Kindern bedeutet das ruhiges, flach auslaufendes Wasser; Segler und Kiter finden ihre Bedingungen dafür vor Wendtorf und Heiligenhafen. Mit dem Auto führt die Anreise über die A1 bis Oldenburg in Holstein, wenn Sie in den Osten der Bucht wollen, und über die B502 ab Kiel für Laboe, Wendtorf und den Schönberger Strand. Der nächste Fernbahnhof ist Oldenburg in Holstein, von dort fahren Busse in die Küstenorte.
Was man an der Hohwachter Bucht unternehmen kann
Der Ostseeküsten-Radweg läuft auf weitgehend eigener Trasse durch alle Orte der Bucht und weiter nach Fehmarn und in die Lübecker Bucht – für einen Tagesausflug reicht ein normales Rad, Steigungen gibt es außer an der Steilküste kaum. Das bekannteste Ziel steht in Laboe: das Marine-Ehrenmal mit Aussichtsturm über der Förde und dem begehbaren U-Boot U 995, das direkt am Strand liegt. Bei Heiligenhafen schützt das Naturschutzgebiet Graswarder eine Nehrung mit Brutvogelkolonien; ein Lehrpfad führt hindurch, im Frühjahr lohnt sich das Fernglas. Für einen langen Strandspaziergang ohne Straße daneben ist der Abschnitt unterhalb der Steilküste bei Hohwacht der schönste. Und wenn das Wetter kippt: Von Großenbrode sind es wenige Minuten über die Sundbrücke nach Fehmarn, und von Laboe bringt die Fördefähre Sie in gut zwanzig Minuten in die Kieler Innenstadt.